"Strong", fit und stark wie ein Löwe

Von der Hygiene, vom Essen & vom Trinken eines Löwen

Von Löwen kann man einiges lernen. (K)eine Katzenwäsche. Fellpflege. Tapferkeit. Macht. Fasten. Schlafen. Menschen sind keine Löwen. Abschauen kann man trotzdem mal.

Hygiene: Top-Tipp Grooming

Dem royalen Tier könnte man Katzenwäsche nachsagen. Erscheint doch die Reinigung mit der Zunge sehr spärlich und wassersparend im Vergleich zum Menschen, der sich am besten komplett ins Wasser begibt, um sich zu reinigen. Man schaue nur an den Ganges, wo die Menschen sich im lebendigen Wasser des Flusses reinigen. Löwen sind wasserscheu und keine guten Schwimmer. Auch das reiben im Kot anderer Tiere, um den Eigengeruch zu überdecken, ist für den Menschen doch sehr gewöhnungsbedürftig. Das sollte man sich weniger abschauen, so meine Meinung. Baden in lebendigen Wasser ist prima, und anstatt Kot gibt es doch zahlreiche Parfums, Duftöle, "Anoiting oils" die den Duft des nahen Ostens direkt in den Nacken bringen. Allerdings ist beim Löwen zu beachten, dass dieser nicht mit dem ganzen Körper schwitzt, sondern über seine Pfotenballen. Natürlich ein Vorteil bei der Reinigung.

Absolut herausragend ist jedoch das "Grooming", die gegenseitige Fellpflege. Ein Traum. Sie stärken die Bindung untereinander, indem sie sich untereinander reinigen. Wie der Vater seine Kinder in der Babywanne. Wie die Mutter, die etwas Salbe zum Wundschutz aufträgt. Die Berührungen beleben, machen vital und stark. Spenden Sicherheit und Selbstvertrauen. Es ist eine sehr soziale Art, miteinander umzugehen, vor allem in der Familie. Sozusagen ist "Grooming" auch beim Menschen zu beobachten, wenn Eltern ihre Kinder liebevoll reinigen, oder in einer Mikwe die zu reinigende Person durch eine "Dukkerin" vollständig untergetaucht wird und sehr zu empfehlen.


Essen, Trinken, Jagd und Fasten

Fleischfresser sind Löwen sicherlich. Der Speiseplan mit unter anderem Aas mag nicht nachahmenswert sein. Die Art der Jagd, hier kann man lernen. Einerseits findet diese regelmäßig im Rudel statt. Auch der Mensch pflegt die Zusammenarbeit mit anderen Menschen, um die Äcker zu bewirtschaften, die Trauben zu ernten. Nicht zuletzt werden zahlreiche Hilfsmittel und Maschinen verwendet, die andere beisteuern bzw. bauen.

Ein Top-Verhalten zeigt der Löwe im Ernährungsrhythmus. Nach einer großen Mahlzeit kann er durchaus drei Tage davon zehren, fastet quasi einige Tage. Irgendwann wird er zu schwächlich. Ein Prinzip, das der Mensch mit Fastenverhalten ebenfalls zeigt. Doch länger als 25 Stunden sollte der vollständige Verzicht nicht gehen. Er schwächt auf Dauer den Körper massiv, man "verlernt" quasi das Essen. So ist Fasten für viele mit Vorsicht zu genießen, vor allem bei Vorerkrankungen. Gesunde junge Menschen können das Fasten hingegen recht bedenkenlos einüben. Ja, Fasten kann man wie viele andere Dinge üben. Man wird routinierter, hat man ein paarmal gefastet, ob österliche Fastenzeit, Ramadan oder Jom Kippur und Versöhnungstag. Also trainiere dein Fasten, dies kann für den gesunden Menschen viel Sinn ergeben. Umso wichtiger, dass mit dem Fasten auch ein Mitgefühl für arme Menschen einhergeht. Dies mag dem Löwen verschlossen bleiben. Doch hier zeigt sich die Stärke des Fastens: Das gleichzeitige Entwickeln von Mitgefühl, von Empathie. Man wird "gefühlvoller". Eine gleichzeitige Spende an die Tafel und man treibt diese königliche Disziplin des Löwens auf die Spitze, das Maximum seiner Wirksamkeit.

Das "Getränk" des Löwen ist im Übrigen Wasser und Blut. Ganz richtig, das Blut seiner Beute stillt häufig seinen Durst. Dies soll hier nicht abgeschaut werden. Wasser, ja, gerne.
 

Schlaf

Der Löwe schläft wie die Katze sehr viel. 20 Stunden am Tag. Energiesparen. Hier kann man durchaus regelmäßige Pausen abschauen und die Wichtigkeit des Schlafes. Andererseits verführt diese Wahrnehmung zu hinterfragt, um welche Schlafphasen es sich wirklich handelt. Ja, welche Schlafphasen hat der Löwe? Wann ist er "wach", wann "schlafend"?

Der Löwe soll keinen verschiedenen Schlafphasen haben. Im Vergleich zu Tieren, die viele Fressfeinde haben, kann er sich jedoch viel Schlaf und viel Dösen erlauben. Dem einzelnen Löwen kann nur ein Rudel Hyänen gefährlich werden. Sonst kennt er keine Gegner. Am Ende der Nahrungskette schläft es sich gut. Für kaum ein Lebewesen dürfte es ratsam sein, einen schlafenden Löwen zu stören. Er spart Energie und fastet zwischen den Hauptmahlzeiten, da käme ein Schlafstörer gerade recht, um die nächste Jagd mit wenig Energieaufwand zu absolvieren. Ein Löwe ist dabei auch noch schnell. Er hat nicht ganz Antritt und High Speed eines Gepards, doch kann er auf kurze Strecken ca. 60-80 km/h erreichen. Dabei muss ein Gepard nur 21 – 72 kg Masse beschleunigen, ein Löwe 130 kg (weiblich) bis 190 kg (männlich). Unglaublich stark. Keine Trantüte.

Fazit

Die Tierwelt, insbesondere ein so royales Tier am Ende der Nahrungskette wie den Löwen, zu studieren, bringt zahlreiche wertvolle Erkenntnisse. Unzählige Wappen schmückt das Tier. Der Stamm Juda identifiziert sich mit dem Löwen. So steht in Genesis 49,9: "Juda ist ein junger Löwe. Du bist hochgekommen, mein Sohn, vom Raube. Wie ein Löwe hat er sich hingestreckt und wie eine Löwin sich gelagert. Wer will ihn aufstören?".

 

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Eine Seite von RA

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